Kyusho Jitsu:

Kyusho Jitsu bedeutet soviel wie „Die Kunst der Vitalpunkte“ oft wird es aber auch als Sekundenkampf übersetzt, da uns das Kyusho Jitsu erlaubt, einen Kampf in der 1. Sekunde zu beenden. Das Kyusho Jitsu (auch Dim Mak, Kupso Sul oder Marma-Adi) bezeichnet das Wissen um die vitalen Punkte des menschlichen Körpers und deren positive und negative Stimulation in den verschiedenen Kampfkunststilen. Kyusho Jitsu basiert auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der westlichen Neurologie.

Es wird gelehrt in welcher Richtung, Reihenfolge und in welcher Intensität die Vitalpunkte angegriffen werden müssen, um Schmerz, Lähmung einzelner Körperteile, Gleichgewichtsstörungen und Bewusstlosigkeit beim Gegner hervorzurufen.

 

Tuite Jitsu:

Tuite Jitsu bedeutet soviel wie „Die Kunst der greifenden Hand“. Hierunter verstehen wir das Greifen der Vitalpunkte zum Zweck der Gelenkmanipulation, also Greif-, Hebel- und Kontrolltechniken mit Unterstützung der Vitalpunkte. Das Tuite erlaubt es den Gegner mit einfachen Techniken zu kontrollieren ohne ihn dabei ernsthaft zu verletzten. Das Tuite nutzt die Schwachstellen des Körpers, bzw. vielmehr die Schwachstellen der Gelenke. Es ist nicht mehr nötig Kraft in der Technik zu benutzen um einen Angreifer zu kontrollieren. Führt man beispielsweise am Handgelenk einen Hebel aus, greift man zuerst die Vitalpunkte um das Handgelenk an, um dieses zu schwächen. Durch den so entstehenden Schmerz ist das Gelenk ohne Schutz und kann problemlos ohne großen Kraftaufwand manipuliert werden. 

 

Ein Studium bzw. Training im Kyusho & Tuite ist deutschlandweit über diverse Themenseminareund Intensivseminare möglich. Diese sind stil-/verbandsoffen und werden regelmäßig bei den verschiedenen Trainingsgruppen abgehalten.